Das Rittergut

In der Gemeinde Rosdorf, direkt vor den Toren Göttingens, befindet sich die Reitanlage Olenhusen, die dank der verkehrsgünstigen Lage sehr gut zu erreichen ist.

Sie ist beheimatet auf dem historischen Rittergut Olenhusen, mit dem der Jurist Dr. Joachim Götz von Olenhusen 1578 belehnt wurde. Das Rittergut blieb seitdem in Familienbesitz und wird bis heute von der Familie Götz von Olenhusen bewohnt.

Der unter Denkmalschutz stehende Gutshof ist mit der rudimentär erhaltenen, wahrscheinlich mittelalterlichen Befestigungsmauer und den verschiedenen Gebäuden aus unterschiedlichen Bauzeiten eine Besonderheit in Südniedersachsen. Vom Herrenhaus ist lediglich der etwa 13 Meter hohe runde Treppenturm erhalten, der seitdem das Bild der Gutsanlage prägt und früher möglicherweise auch als kleinerer Bergfried diente. Daneben ist auch die erst 1856 errichtete Fachwerkkapelle erwähnenswert, in die ein Teil der ehemaligen Befestigungsmauer integriert ist. Daneben befindet sich der etwa drei Meter hohe Turmstumpf eines Befestigungsturms. Der zum Gut gehörende Park wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert angelegt und hat eine Größe von etwa vier Morgen. Der benachbarte bewaldete Hang ist ebenfalls parkartig gestaltet, dort befindet sich das 1893 errichtete Erbbegräbnis der Familie Götz von Olenhusen. Ein Teil der ehemaligen Landwehr ist im Gutspark als doppelter Graben erhalten. Der Gutshof ist nicht öffentlich zugänglich.

 

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Olenhusen